Google Analytics Summit 2017 in Hamburg

13.11.2017 um 11:18 Uhr – gepostet von Kevin Thiele in Messen / Veranstaltungen

2.000.000.000.000 - 2 BILLIONEN Suchanfragen hatte Google im letzten Jahr weltweit.

Auch ich habe meinen Teil dazu beigetragen und immer fleißig gesucht. Oft bin ich mit dem richtigen Ergebnis belohnt worden. Doch wie können Unternehmen und Agenturen dafür sorgen, dass ihre Inhalte an die entsprechenden Sucher und an entsprechender Stelle ausgespielt werden?

Ich weiß, was du letzten Sommer geklickt hast!

Mit Hilfe von Webanalyse-Tools wie Google Analytics oder Piwik lässt sich das Verhalten der Surfenden erfassen und auswerten. Kam der Besucher über eine Suche? Hat er eine Display-Werbung angeklickt? Oder war der Link in einem Newsletter interessant für ihn?

Die Frage, die wir uns als Agentur oder Unternehmen sich stellen müssen, ist nun folgende:

Wohin mit dem Marketingbudget? Woher weiß ich, dass der Besucher meines Onlineshops letztlich über die Google Suche bei mir gekauft hat, wenn ich doch zusätzlich Werbung in den sozialen Medien geschaltet habe und auch ein TV-Spot ausgestrahlt wird?

Diesen und weiteren spannenden Fragen wurde auf der einzigen Google Analytics Konferenz in Deutschland, dem Analytics Summit, am 9. November 2017 auf den Grund gegangen.

Der Workshoptag

Für DMK E-BUSINESS habe ich mich in den Dschungel der Buzzwörter gestürzt, um möglichst viel Wissen aus einem Tag Workshop und einem Tag Konferenz mitzunehmen. Am Vortag der Konferenz fanden bei schönster Aussicht auf die neue Elbphilharmonie diverse Workshops rund um das Thema Google Analytics statt.

Blick vom Atlantic Haus in Hamburg - hier fand der Basic Workshop statt

Um einen ersten oder eigentlich zweiten Einblick in das Webanalyse-Tool zu werfen, habe ich den “Google Analytics Basic” Workshop besucht. Wussten Sie, dass Google Analytics case sensitive ist? Es ist ein Unterschied, ob ich die Seite /blog oder /Blog aufrufe.

Nach feinsten Canapés und Wraps begann der zweite und tiefgründigere Teil. Ich habe mich auf die Reise der Nutzer im Workshop "Customer Journey und Attribution" begeben. Genau hier sind wir der Frage nachgegangen, wer denn nun mehr Marketingbudget erhalten sollte. Die Suchmaschinenoptimierer, die Facebookies und Twitterer oder doch die bezahlte Suchanzeige. Die Frage, was am Ende ausschlaggebend für den Kauf des Website-Besuchers ist, wurde ausgiebig diskutiert, konnte pauschal jedoch nicht beantwortet werden, da dies natürlich stark vom Unternehmen und dem Produkt abhängt. 

Der Konferenztag

Es gibt nachweislich drei Kategorien, die in den Google Suchanfragen sofort extreme Ausschläge hinterlassen, wie nichts Vergleichbares: TV, Radio und Naturkatastrophen.

Es dauert ca. fünf Minuten bis die seismologischen Zentren ein Erdbeben erkennen, aber nur ca. eine Minute bis die betroffene Region so oft danach im Netz sucht, dass in den Trends ein erheblicher Ausschlag zu erkennen ist.

Die zeitliche Abhängigkeit ist der Grund hierfür. Einen Newsletter kann der Empfänger heute, morgen oder gar nicht öffnen. Bei einer TV- oder Radiowerbung wird vielen Zuschauern und Zuhörern zur gleichen Zeit der gleiche Inhalt präsentiert. Und das ist, laut Google Product Manager Dave Barney, neben den Naturkatastrophen in den Trendanalysen zu erkennen.

Neben der mitreißenden Keynote des Google Mitarbeiters zum Thema "What Search Data can teach us about the offline world" standen noch weitere spannende Vorträge zum Thema Datenanalyse und -verarbeitung auf dem Programm. Ein besonderes Schmankerl war der Vortrag zum Spiegelmining von David Kriesel nach der Mittagspause.

Voller Ballsaal während der Keynote von Dave Barney beim Google Analytics Summit 2017

Fazit

Für mich waren die beiden Tage in Hamburg sehr aufschlussreich und ich nehme viel Wissen sowie den ein oder anderen Trick im Umgang mit Google Analytics mit nach Hause. Durch die kontinuierliche Weiterbildung bei DMK ist es uns möglich, den Stand der Technik innerhalb unseres Unternehmens auf einem hohen Niveau zu halten.

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