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Open Source in der Low-Code Welt - was sind die besten Plattformen?

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Laptop in minimalistischem Design

Langwierige, kostenintensive Softwareentwicklung sowie fehlende Programmierkenntnisse stellen viele Organisationen vor große Herausforderungen. Teure Projekte und ein Mangel an Fachkräften verschlimmern zusätzlich die aktuelle Situation.

Seit einigen Jahren setzt sich daher ein Trend durch, der manuelles Programmieren von Code zu Teilen unnötig macht: Die Low-Code Entwicklung. 

Was ist Low-Code Entwicklung?

Mit der immer weiter voranschreitenden Digitalisierung müssen sich auch Unternehmensprozesse schneller ändern und anpassen. Low-Code Entwicklung bietet hier einfache und individuelle Lösungen. Auch DMK E-BUSINESS sieht Vorteile in der schnellen und direkten Entwicklung von Fachanwendungen in einer jeweils gesicherten und leistungsfähigen Entwicklungsumgebung, der Low-Code Plattform. Daher sind wir Gründungsmitglied der im Juni 2022 ins Leben gerufenen Low-Code Association

Der Boom, den Low- und No-Code Plattformen aktuell erfahren, ist leicht zu begründen. Eine grafische Benutzeroberfläche erlaubt es Anwender:innen, mithilfe von visuellen Bausteinen eigene Applikationen zu entwickeln. Dies vereinfacht die Erstellung von Software enorm und verkürzt so die Entwicklungszeit. Entwickler:innen werden dadurch entlastet und können den Arbeitsfokus auf die kritischen Aspekte der Anwendungsentwicklung legen. Ist die Software einmal erstellt, können Anwender:innen auch im Nachhinein selbst Anpassungen vornehmen und Features ergänzen.

Durch Low-Code Entwicklung können Arbeitsabläufe effizienter und agiler gestaltet und so Kosten reduziert werden. Aus den genannten Gründen wundert es also nicht, dass das Analyseunternehmen Gartner prognostiziert, dass bis 2024 mehr als 65% aller Softwareprogramme mit Low-Code realisiert werden. 

Warum Open Source Low-Code? 

Das aktuelle Angebot an Low-Code Plattformen passt sich seit einigen Jahren der immer weiter steigenden Nachfrage an. Doch innerhalb dieses stetig wachsenden und tendenziell immer unübersichtlicher werdenden Marktes hat sich auch eine Nische von Open Source Low-Code Plattformen gebildet. 

Dass bei Low-Code genau auf diese Nische gesetzt werden sollte, liegt bei genauerer Betrachtung auf der Hand. Gerade in Wirtschaft und Verwaltung schafft Open Source Low-Code Software die Möglichkeit, herstellerunabhängig und flexibel Applikationen zu erstellen. Dies bietet sich u.a. auch  für Verwaltungseinrichtungen wie Städte und Gemeinden an, da so souveränes, wirtschaftliches und krisenfestes Bereitstellen von digitalen Geschäftsprozessen gerade im Zuge der OZG-Umsetzung Priorität besitzt. Der Einsatz von quelloffener Low-Code Software dient hier als Säule digitaler Souveränität und ermöglicht ersetzbare und überprüfbare Systeme, welche gemeinsam und übergreifend genutzt werden können. 

Aber auch für Unternehmen bietet es sich an, auf Open Source zu vertrauen. Der öffentlich verfügbare Code minimiert Schwachstellen durch ständige Verbesserungen und Aktualisierungen. Diese Sicherheit, ergänzt durch die  quelloffener Software innewohnende Flexibilität, vereinfacht es Unternehmen, sich schneller an häufig wechselnde Geschäftssituationen anzupassen. Open Source Low-Code Plattformen eignen sich hier also, um auch kritische Applikationen deutlich schneller zu entwickeln.

Leistungsfähige Beispiele solcher quelloffenen Low-Code Lösungen gibt es bereits. Wir stellen nachfolgend unsere beiden Favoriten  BudiBase und OroPlatform vor. 

Budibase 

Um Apps von Grund auf neu zu erstellen oder Vorlagen anzupassen, eignet sich unter anderem die Plattform Budibase. Egal ob Kundenkontaktlisten, Apps zur Zeiterfassung für Mitarbeiter, Software für die Bestandsverwaltung in der Fertigung oder Recruiting-App - für nahezu alle Zwecke lassen sich Templates finden und konfigurieren oder eigenständige Lösungen erzeugen. 

Budibase unterstützt viele externe Datenbankmanagementsysteme wie MongoDB, MySQL, OracleDB oder auch alternative Wege der Datenhaltung wie Google Sheets, Rest APIs und viele weitere. 

Weiterhin wird die Möglichkeit geboten, BudiBase als Low-Code Plattform auf dem eigenen Server zu betreiben oder das Cloud-Hosting-Angebot des Anbieters zu nutzen. Da Budibase eine “what you see is what you get”-Plattform ist, lassen sich einzelnen Funktionalitäten einfach verschiedene Layout-Container, Abschnitte, Formulare, Karten, Diagramme und vieles mehr hinzufügen. 

Die benutzerfreundliche Oberfläche sowie das automatisch responsiv erstellte Design vereinfachen zusätzlich das Erstellen eigener Software. 

Dadurch, dass Budibase als Open Source Plattform Zugriff auf den Code erlaubt, können weitere umfangreichere und detailliertere Anpassungen vorgenommen werden. Um die eigenen Geschäftsbedingungen zu erfüllen, können Entwickler:innen also, nachdem das Grundgerüst der Software mithilfe der grafischen Benutzeroberfläche erstellt wurde, zusätzliche Funktionen hinzufügen oder entfernen.

OroPlatform

Mit OroPlatform ist es möglich, mit geringem Programmieraufwand PHP- basierte Business-Anwendungen zu realisieren. Von Auftragsmanagement-Software bis Helpdesk-System lässt sich mit der quelloffenen Rapid Application Development Platform jede Anwendung erstellen. Auch wenn hier keine vorgefertigten Templates vorhanden sind, ist dank Standard-Technologiekomponenten weniger manuelles Programmieren nötig. Bei OroPlatform wird zwar deutlich mehr Entwickler:innen-KnowHow vorausgesetzt als bei anderen Low-Code Tools, dennoch wird durch den zur Verfügung gestellten Tech-Stack die Markteinführungszeit individueller Symfony-Webanwendungen deutlich verkürzt. 

Fazit

Low-Code Plattformen gelten für viele Unternehmen heute schon als Schlüsselressource der digitalen Transformation. Dies hat zur Folge, dass der Markt in diesem Bereich in den nächsten Jahren ein enormes Wachstum erfahren wird. Da viele Unternehmen das Ziel verfolgen, so effizient wie möglich Anwendungen für Mitarbeitende und Kunden zur Verfügung zu stellen, vereinfachen Low-Code Plattformen die Erstellung solcher Lösungen. Auch Mitarbeitende mit wenigen Programmierkenntnissen, beispielsweise Spezialisten aus Fachabteilungen, können bei der Anwendungsentwicklung mitwirken. Nach Schätzungen der IDC sollen so zwischen 2020 und 2025 mehr als 500 Millionen Apps und Services entwickelt werden. Um sich eine maximale Unabhängigkeit zu bewahren, lohnt sich auch im Low-Code Bereich der Einsatz von Open Source Produkten. Für weitere Informationen rund um das Thema Open Source Low-Code und die Plattform Budibase kontaktieren Sie uns gerne.

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